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Riedführung aktuell


Spätsommer im Wollmatinger Ried

Wohlriechender Lauch

 

Bild: Wohlriechender Lauch (C. Balthasar)

 

Im September blüht im Wollmatinger Ried der tiefblaue Lungenenzian. Mit viel Glück lassen sich auch seltene Falter, die Lungenenzian-Ameisenbläulinge beobachten. Die Schmetterlinge legen ihre Eier fast ausschließlich auf dem Lungenenzian ab, von dem sich auch die geschlüpften Raupen ernähren. Wenn sie groß genug sind, lassen sie sich zu Boden fallen, wo sie, ausgelöst durch chemische Lockstoffe (Pheromone) und spezielle Verhaltensweisen, von einer ganz bestimmten Ameisenart „adoptiert“ werden. Die Ameisen tragen die durch die Duftstoffe „getarnten“ Schmetterlingsraupen in ihren Bau und füttern sie wie ihre eigene Brut. Später verpuppen sich die Raupen und schlüpfen im nächsten Sommer als Falter.

Neben dem Lungenenzian blühen außerdem einige Laucharten im Wollmatinger Ried – Verwandte unseres  Schnittlauchs, der übrigens auch wild im Ried wächst! Seine „wilden Kollegen“ heißen Kantiger und Wohlriechender Lauch und setzen nun im Spätsommer, wunderbare pinkfarbene und weiße Akzente im Ried. 

All dies können Sie unter fachkundiger Führung bei einer unserer Führungen erleben. Infos zu unseren Infopfaden gibt es hier.

 

Die Riedführungen beginnen am Vogelhäusle (Anfahrt zum Vogelhäusle).

Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Wollmatinger Ried
pfr_n Artenliste der Vögel des Wollmatinger Rieds
Veranstaltungsprogramm 2017
   

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Vogel der Weisheit und Aufklärung

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Waldkauz
© NABU/Marcus Bosch

 

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

 

Weitere Informationen zum Vogel des Jahres 2017.

 

 

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Karte von BW

 

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