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Riedführungen
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angemeldete Riedführungen
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öffentliche Führungen ohne Anmeldung Terminplan |
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Naturerlebnis
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Was Sie zu den verschiedenen Jahreszeiten beobachten können |
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Europadiplom des Europarats
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NSZ Wollmatinger Ried > Aktuell
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Riedführung aktuell
Nebel-Vorhang auf für das Spätsommer-Fest im Ried
Während viele Gartenblumen welken, kommt es im Ried zu einer zweiten Hochblüte.
Tausende Kugelköpfchen des Wohlriechenden Lauchs lassen die Feuchtwiesen hellrosa
schimmern. Dazwischen leuchten blau-violett die Kelche des Deutschen Enzians.
Im September blüht im Wollmatinger Ried auch der tiefblaue
Lungenenzian. Mit viel Glück lassen sich seltene Falter, die
Lungenenzian-Ameisenbläulinge beobachten. Diese Schmetterlinge
legen ihre Eier fast ausschließlich auf dem Lungenenzian ab, von
dem sich auch die geschlüpften Raupen ernähren. Wenn sie
groß genug sind, lassen sie sich zu Boden fallen, wo sie,
ausgelöst durch chemische Lockstoffe (Pheromone) und spezielle
Verhaltensweisen, von einer ganz bestimmten Ameisenart
„adoptiert“ werden. Die Ameisen tragen die durch die
Duftstoffe „getarnten“ Schmetterlingsraupen in ihren Bau
und füttern sie wie ihre eigene Brut. Später verpuppen sich
die Raupen und schlüpfen im nächsten Sommer als Falter.
In feinen Spinnennetzen glitzern Tautropfen. Ihr Gespinst hält
kaum mehr das Gewicht seiner Bewohner aus, die sich an
Mückenschwärmen dick gefressen haben. Die
„lästigen Biester“ sind zugleich Nahrung für die
Schwalben, die sich jetzt zu Hunderten für den Flug in den
Süden in den dichten Schilfzonen des Wollmatinger Rieds
versammeln.
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Aktuelle Vogelbeobachtungen aus dem Wollmatinger Ried |
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Artenliste der Vögel des Wollmatinger Rieds |
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Jahresprogramm mit allen Führungen |
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Sonne, See und Schwarzhalstaucher
Letzte Fahrt mit dem Solarboot
Die
letzte Solarbootfahrt des Jahres findet am Freitag den 17.9.2010
um 9:00 Uhr statt. Mit Harald Jacoby geht es am Seerhein entlang zur
Schutzgebietsgrenze des Wollmatinger Rieds. Lassen Sie sich in die
faszinierende Vogelwelt des Rieds entführen und erfahren Sie viel
Wissenswertes über die Ökologie des Untersees.
Kosten: 15 € für
Erwachsene, 10 € für Kinder bis 16 Jahren; NABU Mitglieder
ermäßigt. Anmeldungerforderlich, da begrenzte Anzahl von
Plätzen. Tel. 07531-78870 |
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Naturerlebnis Untersee
Naturerlebnis auf dem See
Ab dem 16. September 2010 bietet der NABU Konstanz fünf Wochen lang jeden Donnerstag die
Bootstour „Naturerlebnis Untersee“ auf dem Kursschiff von
Radolfzell nach Konstanz an. Erleben Sie den Untersee einmal von einer
ganz anderen Seite. Während der Bootsfahrt gewährt Ihnen die
Natur einen besonderen Einblick in ihre bunte Artenvielfalt des
Untersees. Entlang der Schweizer „Höri“ geht es
über einige kleine Häfen an der Reichenau, dem Ermatinger
Becken und dem Wollmatinger Ried vorbei. Ergänzt werden die
Natureindrücke durch die fachkundige Begleitung durch den NABU
Konstanz, welcher neben der Tier- und Pflanzenwelt auch auf Kultur und
Geschichte des Sees eingeht. Anschließend bietet sich ein Besuch
des NABU Naturschutzzentrums Wollmatinger Ried am Bhf. Reichenau an, wo
sie die Ausstellung besuchen können. Zum Zentrum gelangen sie
vom Konstanzer Hbf. mit dem halbstündlich fahrenden
„Seehas“.
Termine: Do 16.9.2010; Do 23.9.2010; Do
30.9.2010; Do 7.10.2010 und Do 14.10.2010.
Treffpunkt ist jeweils um 10:45 Uhr an Bord des Kursschiffes nach Konstanz im Radolfzeller Hafen. Info Tel. 07531/78870
Aufgrund einer Fahrplanänderung unseres Partners den Bodensee-Schiffsbetrieben fällt der Termin am Mi den 8.9.2010 aus .
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Regierungspräsident Julian Würtenberger eröffnet neuen Infopfad im Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried
Ein weiterer Teil des Bodenseepfades wurde am 26.Juli 2010 der Öffentlichkeit präsentiert
Regierungspräsident Julian Würtenberger hat an der Ruine
Schopflen auf dem Reichenaudamm den neuen Infopfad im Wollmatinger Ried
eröffnet. Der Infopfad ist ein Teilstück des internationalen
Bodenseepfads. Er informiert über Lebensräume, Tiere und
Pflanzen dieses Naturschutzgebiets, das mit dem Europa-Diplom des
Europarats ausgezeichnet ist. Beauftragt und finanziert wurde dieser
naturkundliche Lehrpfad vom Regierungspräsidium Freiburg.
„Unsere phantastische Natur am Westlichen Bodensee ist ein
Alleinstellungsmerkmal, mit dem wir punkten können“, betont
der Freiburger Regierungspräsident. „Oberstes Ziel muss es
sein, diese unvergleichlichen Naturräume mit ihren Pflanzen und
Tieren für die Zukunft zu erhalten, zu sichern und sie den
Menschen nahe zu bringen. Ich möchte mich an dieser Stelle
für die gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutzverwaltung und dem
Naturschutzbund (NABU) bedanken.“
Inhaltlich und gestalterisch konzipiert wurde der Infopfad vom
Grafikbüro „Pragma Design“ in Zusammenarbeit mit dem
NABU Konstanz. „Wir sind sehr stolz, die unvergleichliche Natur
und Artenvielfalt des Wollmatinger Rieds auf einem Teilstück des
Bodenseepfads präsentieren zu dürfen“, freut sich Uwe
Prietzel, Landesgeschäftsführer des NABU
Baden-Württemberg. Auf 25 Tafeln entlang des Reichenauer Damms und
des Gottlieber Wegs sowie auf den Beobachtungsplattformen Schopflen und
Hegne werden Tier- und Pflanzenarten und verschiedene Lebensräume
dargestellt. Besucher können sich beispielsweise auf dem
Reichenauer Damm über das Leben im Schilf informieren oder auf der
Beobachtungsplattform Schopflen Wasservögel des Bodensees und ihre
Ernährungsweise kennen lernen. Am Gottlieber Weg erfährt man
viel Wissenswertes über die artenreichen Streuwiesen und die
Entstehung des Bodensees. Kinder werden durch das Blässhuhn
„Blässi“ auf Besonderheiten am Wegesrand hingewiesen.
Begleitend zum Pfad gibt es ein Informationsblatt, auf dem alle
Standorte vermerkt sind. Die Tafeln können auch einzeln über
die Homepage des Naturschutzzentrums (http://nabu-wollmatingerried.de/info.html)
aufgerufen werden. So können beispielsweise Lehrer die
Informationen gezielt zur Vorbereitung einer Exkursion zum Bodensee
nutzen. Das Wollmatinger Ried zeichnet sich dadurch als besonders
anziehender, außerschulischer Lernort aus, um gerade Kindern die
Natur näher zu bringen.
„Die Bodenseelandschaft ist um eine weitere Attraktion
reicher,“ meinte Bürgermeister Dr. Zoll von der Gemeinde
Reichenau. Gerade am Untersee werde Naturtourismus ein immer
stärkerer Wirtschaftsfaktor und eine Einnahmequelle für eine
ganze Region. „Ein weiterer Mosaikstein wird mit der
Eröffnung des Infopfades heute der Öffentlichkeit
übergeben“.
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NABU gratuliert Bodensee-Fischern zu guter Felchen-Saison
Einfluss des Kormorans auf Felchenbestände offensichtlich unerheblich
Stuttgart – Der Naturschutzbund NABU freut sich mit den Fischern,
dass die Erträge der Bodensee-Felchen am Untersee stabil bleiben.
„In den vergangenen drei Jahren sind die Erträge beim
Brotfisch Felchen am Untersee laut offizieller Fangstatistik sogar
stark angewachsen und lagen 2009 deutlich über dem Mittelwert der
vergangenen 50 Jahre“, erklärt NABU-Landeschef Dr. Andre
Baumann anlässlich des morgigen (3.7.) Landesfischereitages in
Denkendorf. „Eindrucksvoll widerlegen diese Zahlen den Vorwurf,
dass der Kormoran den See leer fische und den Fischern die
Lebensgrundlage raube. Wäre der Einfluss des Kormorans auf die
Fischbestände so verheerend wie immer wieder behauptet,
müsste sich das am Untersee besonders deutlich zeigen. Das ist
aber nicht der Fall.“ Der Untersee ist seit Jahren das Zentrum
des Kormoranstreites. Der Kormoran findet hier, im flacheren Teil des
Bodensees, gute Jagdbedingungen.
Auch ein Blick in die weitere Vergangenheit zeigt: Aus den
Fangstatistiken des Untersees lässt sich nicht ableiten, dass der
Kormoran die Felchenerträge dort in großem Maße
verringere. „Die Felchenerträge haben sich in den
vergangenen 50 Jahren in einer Wellenbewegung entwickelt. Nach guten
Jahren kamen schlechte – über den gesamten Zeitrum blieb der
Ertrag jedoch stabil. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem
Mitte der 90er-Jahre der Kormoran wieder am Bodensee
brütet“, erklärt Baumann.
Auch am Obersee steigen die Felchen-Erträge seit 2007 an.
Allerdings sind die Ertragszahlen am Obersee bereits heute von einem
Effekt überlagert, der sich in Zukunft noch verstärken wird:
Langfristig gehen sowohl im Untersee als auch im Obersee die
Fischbestände zurück – völlig unabhängig vom
Kormoran. „Das Umweltministerium hat den Grund dafür ganz
klar und richtig benannt: Der Bodensee wird immer sauberer. Weniger
Nährstoffe im Wasser bedeuten aber weniger Nahrung für die
Fische und somit kleinere Fischbestände“, erklärt
Baumann. Das Umweltministerium drückt das in seiner Antwort auf
eine Landtagsanfrage so aus: „Die Produktivität des
Bodensees hat erheblich nachgelassen.“
Der NABU stellt sich nach wie vor gegen die immer wieder vorgebrachte
Forderung der Fischer und Angler, der Kormoran müsse in
großem Stil getötet werden. Diese Forderung sei
unbegründet, was nicht zuletzt ein Blick in die offiziellen
Fangstatistiken zeige. Der NABU fordert den Landesfischereiverband auf,
seine Hetze gegen den Kormoran zu beenden und ihn als
gleichberechtigten Fischerei-Kollegen zu dulden. Der Kormoran wurde
2010 vom NABU zum Vogel des Jahres gekürt, um auf den
problematischen Umgang mit diesem heimischen Wildvogel aufmerksam zu
machen.
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Neuer Beobachtungsturm für die Forschung
Zeppelin-Gewerbeschule baut einen „Turm“ im Wollmatinger Ried
Schüler der Zeppelin-Gewerbeschule Konstanz stellten ihr
fachliches Können und ihr Engagement bei einem
außergewöhnlichen Projekt unter Beweis. Ein seit über
60 Jahren bestehender kleiner Beobachtungsturm im Naturschutzgebiet
Wollmatinger Ried musste dringend erneuert werden. Dabei sollten die
Bauarbeiten vor Ort auf das Allernotwendigste beschränkt werden,
um die wertvolle und sensible Natur möglichst zu schonen. Also
wurde das Bauwerk in seinen Original-Abmessungen von
Zimmerer-Schülern des zweiten Ausbildungsjahres unter der Regie
ihres Lehrers und Zimmermeisters Micha Neubold während des
Unterrichts zunächst auf dem Schulgelände errichtet und
anschließend wieder in seine Einzelteile zerlegt. Auch
Schüler der Berufsfachschule für Bau und des
Berufseinstiegsjahres waren am Projekt beteiligt. Zivildienstleistende
des NABU-Naturschutzzentrums Wollmatinger Ried betreuten das Vorhaben
und waren auch im Einsatz, als der baufällige alte Turm
abgebrochen werden musste.
Für den Transport des Baumaterials und die Errichtung des Turms
waren viele zupackende Hände und ein straffer Ablaufplan gefragt.
Vor allem sollte dadurch gewährleistet sein, dass die Bauarbeiten
im Naturschutzgebiet innerhalb eines Tages abgeschlossen werden
können. Die angehenden Zimmerleute und die zahlreichen
Hilfskräfte zeigten nicht nur ein professionelles Vorgehen,
sondern auch die erforderliche Rücksichtnahme auf die
schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt. Harald Jacoby, der
Vorsitzende des NABU Konstanz, dankte dem gesamten Team der
Zeppelin-Gewerbeschule für diesen großartigen Einsatz und
freute sich über das gelungene Bauwerk, das den Betreuern des
Wollmatinger Rieds die Beobachtung der reichen Vogelwelt des
Naturschutzgebiets ganz wesentlich erleichtert.
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Wollmatinger Ried mit dem Europadiplom ausgezeichnet
PRESSEMITTEILUNG MINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND VERKEHR Nr. 62/2010 9. April 2010
Umweltministerin Tanja Gönner: "Mit dem Europadiplom wird die
hervorragende Naturschutzarbeit im Land auch auf europäischer
Ebene gewürdigt"
"Der Europarat hat das Naturschutzgebiet 'Wollmatinger Ried
Untersee-Gnadensee‘ (Landkreis Konstanz) für weitere zehn
Jahre mit dem Europadiplom ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung wird
die erfolgreiche Arbeit der baden-württembergischen
Naturschutzbehörden und des Naturschutzzentrums auch auf
europäischer Ebene gewürdigt. Außerdem wird die
europäische Bedeutung des Wollmatinger Rieds unterstrichen", sagte
Umweltministerin Tanja Gönner heute (9. April 2010) in Stuttgart.
Das Wollmatinger Ried sei vor allem als international bedeutsames
Rastgebiet für Wasservögel bekannt. Häufig hielten sich
dort bis zu 40.000 Wasservögel
auf. Das Naturschutzgebiet beherberge zudem zahlreiche seltene und
gefährdete Pflanzenarten, zum Beispiel heimische Orchideenarten
und Sumpfpflanzen wie das Gottesgnadenkraut sowie
Strandrasengesellschaften, die es nur am Bodensee gebe.
Das Europadiplom sei 1965 für Gebiete mit herausragender Bedeutung
zum "Schutz des europäischen Erbes von Flora und Fauna, seiner
Umwelt und seiner Ökosysteme" vom Europarat ins Leben gerufen
worden. Erstmals sei das Diplom dem Wollmatinger Ried 1968 verliehen
worden. Vor der jetzigen Verlän-gerung des Diploms hätten
Experten des Europarates das Naturschutzgebiet erneut begutachtet und
verschiedene Empfehlungen formuliert. Als außerordentlich wichtig
bezeichneten die Experten es, dass das Naturschutzgebiet sich
natürlich entwickeln könne, besonders in den
Flachwasserzonen. Natürliche Erosion und Sedimentationsprozesse
sollten nicht behindert werden. Weiter werde empfohlen, alle
Fischereiaktivitäten in den "Schläuchen" und
den Lagunen der Hegnebucht für eine Versuchszeit von drei Jahren
einzustellen. Besondere Bedeutung würden die Experten auch einer
guten Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz beimessen.
Dies gelte im besonderen Maße für das Ermatinger Becken.
Rasch geklärt werden solle auch der weitere Betrieb des
Naturschutzzentrums im ehemaligen Reichenauer Bahnhof. Hierfür
hatte der Landtag bereits 2009 Mittel für einen Zuschuss von einer
Million Euro bereit gestellt. Das Land habe die Betreuung des
Schutzgebiets dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) übertragen.
Dieser habe in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden
Grundstücke erworben, Informationseinrichtungen aufgebaut und
durch umfangreiche Pflegeeinsätze wertvolle Lebensräume
erhalten.
"Die zahlreichen Maßnahmen, die staatlicher und privater
Naturschutz in den vergangenen Jahren durchgeführt haben, tragen
Früchte und haben das Schutzgebiet noch wertvoller gemacht. Die
Auszeichnung durch den Europarat ist zugleich Unterstützung und
Ansporn für die weitere Naturschutzarbeit im Wollmatinger Ried",
sagte die Ministerin.
Der Europarat mit Sitz in Straßburg (Frankreich) hat heute 47
Mitgliedsstaaten und umfasst damit fast alle Staaten Europas. Er wurde
am 5. Mai 1949 gegründet, um in ganz Europa gemeinsame und
demokratische Prinzipien zu entwickeln. Er ist nicht zu verwechseln mit
dem Europäischen Rat, der regelmäßigen Zusammenkunft
der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der
Europäischen Union.
Was ist das Europadiplom?
Das Europadiplom für Schutzgebiete wurde 1965 eingeführt. Der
Europarat verleiht dieses Prädikat Naturschutzgebieten, die
aufgrund ihrer biologischen oder geologischen Vielfalt oder ihres
Landschaftsbildes von außergewöhnlichem europäischem
Interesse sind. Das Europadiplom ist befristet und kann nach erneuter
Prüfung wiederholt vergeben werden. In Deutschland gibt es acht
Gebiete, denen dieses Prädikat verliehen wurde. Zwei davon liegen
in Baden-Württemberg: neben dem Wollmatinger Ried das Wurzacher
Ried. |
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Naturschutz im Land am Abgrund
NABU-Landesvertreterversammlung appelliert an Regierung
Rund 150 Vertreter der NABU-Gruppen im Land haben sich
zur NABU-Landesvertreterversammlung getroffen, dem höchsten
Gremium des NABU in Baden-Württemberg. Botschaft an die
Landesregierung: Naturschutz nicht kaputt sparen! Natürlich war
auch der Kormoran Thema ...
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Naturschutz vor Ort blutet aus!
BUND, LNV und NABU: „Situation in der Landschaftspflege ist ein Trauerspiel“
Stuttgart. In den vergangenen Wochen sind bei Landwirten
und ehrenamtlich arbeitenden Naturschützern zahlreiche Bescheide
mit empfindlichen Kürzungen ihrer Landschaftspflegeanträge
angekommen. Die baden-württembergischen Umweltverbände Bund
für Umwelt und Naturschutz (BUND), Naturschutzbund (NABU) und der
Landesnaturschutzverband (LNV) haben in der heutigen (28.07.) Sitzung
des „Landesbeirats für Natur- und Umweltschutz“
deutliche Kritik an der Landesregierung und den Regierungsfraktionen
geübt. „Sie haben die Naturschutzverwaltung und die
ehrenamtlichen Naturschützer im Regen stehen gelassen“,
kritisierten die Vorsitzenden der drei Verbände. „Die Folge
sind Vertrauensverluste bei Landwirten, Frustration der Mitarbeiter in
den Naturschutzbehörden und Verärgerung bei den vielen
ehrenamtlichen Naturschützern: Die derzeitige Situation in der
Landschaftspflege ist ein Trauerspiel.“
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gesamte Pressemitteilung |
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Hintergrundinformationen |
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Was zwitschert der NABU bei Twitter?
Was gibt es Neues im Wollmatinger Ried?
Wollen Sie immer aktuell über besondere
Beobachtungen aus dem Ried oder Sonderveranstaltungen des
Naturschutzzentrums informiert werden, dann holen Sie sich die
Informationen einfach auf Ihr Handy oder auf Ihren Computer.
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Dem Leben so nah
Warum sich ein freiwilliges ökologisches Jahr lohnt - Eine Ehemalige berichtet
Sonja Lachmann hat nach dem Abitur ein freiwilliges
ökologisches Jahr (FÖJ) im NABU-Naturschutzzentrum
Wollmatinger Ried erlebt. Trotz Knochenarbeit für wenig Geld
würde sie es wieder tun. Denn sie hat unvergessliche und
unbezahlbare Dinge erlebt.
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Artikel aus Naturschutz heute (BW) |
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Prominenter Besuch im Wollmatinger Ried
Hansi Hinterseer setzt sich für den Naturschutz ein

Anlässlich der Dreharbeiten zu einer ARD/ORF
Gemeinschaftsproduktion zeigte sich der ehemalige Skirennläufer
und heutige Volksmusikstar Hansi Hinterseer bei seinem Besuch
beeindruckt von der Schönheit der Natur im Wollmatinger Ried. Wie
gut, dass sich der NABU um den Erhalt dieser einzigartigen
Naturlandschaft mit seinen Rückzugsräumen für seltene
Vogel- und Pflanzenarten kümmert.
Hansi Hinterseer über seine Naturverbundenheit: „Ich bin auf
der Alm groß geworden, fühle mich wohl in unserer
schönen Natur und mit den Tieren. Aus diesen Begegnungen
schöpfe ich viel Kraft.“ Und über die aktuelle Ausgabe
seines Formats weiter: „Diese Produktion vereint die drei
Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Schön
ist, dass ich diese schützenswerten Naturparadiese und
natürlich auch die Musik gemeinsam mit lieben Kollegen filmisch
darstellen darf und die Leute obendrein ihre Freude daran haben. Bei
uns in Österreich ist der Bodensee zu Unrecht nicht so in den
Köpfen der Leute. Es gab dort viele neue Geschichten und
Plätze zu entdecken.“ Hansi Hinterseer entführt die
Zuschauer in kaum berührte Naturlandschaften, eine atemberaubende
Tierwelt und trifft auf Menschen, die seine Leidenschaft für den
Schutz und Erhalt dieses einzigartigen Lebensraumes teilen. (Quelle:
Dagmar Ambach / Agentur Tex Tour)
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CDU-Landtagsfraktion und das
Ministerium für den Ländlichen Raum wollen das NABU-Zentrum
Wollmatinger Ried mit 1 Mio Euro fördern
CDU-Fraktion unterstützt NABU-Zentrum Wollmatinger Ried
NABU begrüßt Investition in naturnahen Tourismus und Umweltbildung

Mit großer Freude hat der Naturschutzbund NABU
heute erfahren, dass die CDU-Landtagsfraktion beschlossen hat, den
überfälligen Neubau des NABU-Zentrums Wollmatinger Ried am
Bodensee mit Landesmitteln zu unterstützen. „Der NABU
leistet mit dem Zentrum Wollmatinger Ried seit Jahrzehnten einen
wichtigen Beitrag für die Region Bodensee. Die finanzielle
Unterstützung für den unumgänglichen Neubau verstehe ich
deshalb auch als Anerkennung dieser kontinuierlichen Leistung des NABU
für die Natur, für den Tourismus und für die Menschen am
Bodensee“, sagt der NABU-Vorsitzende Baden-Württembergs Dr.
Andre Baumann. „Mein Dank geht insbesondere an
Naturschutzminister Peter Hauk sowie den CDU-Landtagsabgeordneten
Andreas Hoffmann, die sich intensiv für das neue Zentrum
eingesetzt haben.“ Der NABU muss das sehr in die Jahre gekommene
alte Zentrum bald räumen und wird dann in neuen Räumen
weiterhin zehntausende Besucher mit der Natur des Bodensees vertraut
machen.
Seit 1979 ist der NABU offiziell für den Erhalt des Wollmatinger
Rieds zuständig, des mit 757 Hektar größten
Naturschutzgebiets am deutschen Bodensee. Das Ried ist eines der
bedeutendsten Naturreservate Baden-Württembergs und bietet
unzähligen Pflanzen und Tieren eine Heimat. Auszeichnungen wie das
„Europadiplom“ zeugen vom Wert des Gebiets. Der NABU plant
und organisiert Pflegemaßnahmen, erfasst regelmäßig
die Bestände der Vogel- und Pflanzenarten und überwacht das
Gebiet, um Störenfriede vom Wasser fernzuhalten. Eine der
wichtigsten Aufgaben des NABU vor Ort ist darüber hinaus die
Umweltbildung. Über 200 Führungen bieten die
Naturschützer pro Jahr an, um den Menschen das Ried zu zeigen, das
für die Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich ist.
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Edler Blaublü(h)tler
Die Sibirische Schwertlilie ist „Blume des Jahres 2010“
Mit der Sibirischen Schwertlilie wurde eine unserer
seltensten Blütenpflanzen der Feuchtlebensräume zur
„Blume des Jahres 2010“ gewählt. Aufgrund von
Trockenlegungen, Änderungen der Bewirtschaftung und vermehrtem
Nährstoffeintrag gilt Iris sibirica in weiten Teilen Europas als
gefährdet.
mehr zur Sibirischen Schwertlilie
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