Der wichtigste Bodenseezufluss ist der Rhein, der als Alpenrhein an der schweizerisch-österreichischen Grenze in den See mündet und ihn bei Stein am Rhein verlässt.

Es wird angenommen, dass der Bodensee durch den würmeiszeitlichen Rheingletscher aus dem Molassebecken nördlich der Alpen herausgehobelt wurde (Molasse: Sedimente, die vor allem aus den Alpen auf ihrer Entstehung abgelagert wurden). Dazu kam besonders im westlichen Bodensee eine starke fluviatile Erosion (durch fließendes Wasser), die hier bis zur Hälfte die Gesamteintiefung bewirkte. Verursacht wurde sie durch die Umleitung des Alpenrheins nach Westen zum jetzigen Hoch- und Oberrhein hin, denn das Gefälle zur Oberrheinebene war erheblich größer als das zur Donau, zu der der Alpenrhein bis dahin entwässerte.
Rund 4,5 Millionen Menschen, vor allem im Ballungsraum Stuttgart, sind zum Löschen ihres Durstes, für ihre Körperpflege und ihre sonstigen Bedürfnisse auf das saubere Wasser des Bodensees angewiesen.
Mit seiner Lage am Fuß der Alpen, seiner guten Erreichbarkeit über Autobahnen, Flugplätze und Bahnlinien, seinem warmen angenehmen Klima sowie seiner großen Wasserfläche und seiner guten Wasserqualität ist der Bodensee und sein Umfeld einer der attraktivsten Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Erholungsräume Mitteleuropas.
Mehr als 1,3 Millionen Menschen wohnen und arbeiten heute im engeren Umfeld des Sees.
Rund 55.000 Wasserfahrzeuge tummeln sich auf der Wasserfläche. Die Fischerei versorgt sowohl die Bewohner des Seeumfeldes als auch viele Touristen mit qualitativ hochwertigen Speisefischen.